Wappen des Fürstbischofs
Adam Friedrich v. Seinsheim
(zu sehen an der Stiftskirche
St.Jakob in Bamberg)

Götz von Seinsheim gehörte zur Reichsritterschaft
des fränkischen Niederadels, der im Dienst der
Grafen zu Castell, der Grafen v. Hohenlohe und der
Hochstifte Bamberg und Würzburg stand.

1655 übergaben die Reichsfreiherren von Seinsheim,
ihren fränkischen Besitz an die verwandten Grafen
von Schwarzenberg, die bis ins 17.
Jahrhundert in
Koppenwind herrschten.

Es war Freiherr Ludwig von Windheim der 1278 die Vogtei Koppenwind an das
Fürstbistum Würzburg abtrat. Der begünstigte war Bertholt II. von Sternberg,
Fürstbischof zu Würzburg.

Schon 62 Jahre später fiel das Kloster Ebrach an das Fürstbistum Bamberg. Der
Fürstbischof Friedrich I. von Hohenlohe hatte fortan Anspruch auf den sognannten
„Zehnt" dieses Ortes.
Das Adelsgeschlecht von Seinsheim hatte nach 1385 die Dorfrechte inne.

Koppenwind gehört zu den Dörfern, die ihre Gründung den Rodungen ab dem
8. Jahrhundert verdanken.
Befohlen wurde das Roden der Wälder von den fränkischen Herren der Königshöfe.
In unserem Fall wird ein Königshof in Theinheim überliefert. Hiervon sind jedoch
keine Überreste mehr vorhanden.

(Als ein weiterer möglicher Standort wird
auch der Klebheimer Hof, westlich, am
Koppenwinder Ortsrand, vermutet)
Klebheimer Hof